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Über uns

10 Jahre Raffelberger Petanque Verein

 

Am 28. Oktober 2018 sind wir 10 Jahre alt. Das ist der offizielle Verein, dem zur Zeit 45 Mitglieder angehören.

Es gab vorher schon eine Spielgemeinschaft, und davor einen losen Spielertreff.

Wir alle spielen sehr gerne im Raffelberg Park, da wir die Atmosphäre und das Flair dieses Parks lieben.

Im Übrigen sind die Wege des Parks für unser Spiel und den Petanque-Sport bestens geeignet.

 

Wir sind Mitglied im Mülheimer Sportbund  Mülheimer Sportbund   Mülheimer Sportbund

 

 

 

 

 

Unser Spielgelände - Der Raffelbergpark

Wenn man heute vom Raffelberg spricht, denkt man in erster Linie an das alte Solbad mit seinem wunderschön gestalteten Park. Auf dem Gelände von Gut Raffelberg - einem alten Bauerngut in Mülheim - entstand ab 1908 das Solbad Raffelberg. Im Jahre 1486 verpachtete Johann Graf zu Limburg und Herr zu Broich den Eheleuten Diderich up dem Grimberge und Elsken den Raffelberg, Haus und Hof auf Lebenszeit.

 

 

 

Gelände

Die Aktiengesellschaft Solbad Raffelberg kaufte 1908 das 30 Morgen große Gut Raffelberg, um auf dem Gelände in Mülheim-Speldorf ein Solbad zu errichten. Das Kurbad wurde zwischen 1909 und 1992 betrieben und dient heute unter anderem als Sitz des Theaters an der Ruhr. Das gesamte Gelände zu beiden Seiten der heutigen Akazienallee liegt sanft an die Ruhrhöhen angelehnt und ist teilweise bewaldet. Eingegrenzt wird es von dem Ruhrkanal, der Schleuse Raffelberg, der Rennbahn Raffelberg mit einem Golfplatz und einem großen Tennisgelände.

 

Gelände

 

 

 

Über die

Historie

des Spiels

Es geschah in La Ciotat an einem schönen Junitag im Jahre 1907.

 

Jules-le-Noir saß gesenkten Hauptes auf einer Bank. Nur ab und zu hob er den Kopf und schaute zu seinen Freunden hinüber, die sich in einiger Entfernung von ihm an einer Partie Jeu Provençal erfreuten. Und er, er war traurig, der arme Jules, denn ihn plagte schmerzendes Rheuma, das es ihm unmöglich machte, seinem Lieblingsspiel zu frönen. Die drei Anlaufschritte zum Schießen bereiteten ihm doch zu große Qualen. Ausgerechnet er, ein Meister dieser Kunst. Jules stieß gerade einen langen Seufzer aus und wollte wieder in sich zusammensinken, als sein Freund Ernest Pitiot sich zu ihm setzte.

 

Ernest kannte die Leiden des alten Champion und er hatte eine Idee:

„Wir spielen einfach auf eine kurze Distanz, ohne Anlauf und mit geschlossenen Füßen.“ (provenzalisch: “ péd tanco“, französisch: „piedstanqués“)

 

Gesagt, getan; die Partie war kurzweilig und wurde so leidenschaftlich geführt, dass die beiden am nächsten Tag weiterspielten und die folgenden Tage auch. Jules fand seine Lebensfreude wieder, während das Spiel über La Ciotat hinaus bekannt wurde, Marseille eroberte und schließlich die ganze Provence. La Pétanque war geboren.

 

Quelle: Michael Hornickel, „Jeux des Boules“! – Pétanque und andere Kugelspiele

 

 

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